Ein Smartphone mit gesprungenem Display
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Wenn Eltern das Handy des Kindes kaputt machen

Obwohl Eltern es nur ungern zugeben, oft kennt sich der Nachwuchs besser mit der modernen Technik im Haushalt aus. Ob Router, Laptop oder Smartphone, die junge Generation ist mit diesen Sachen aufgewachsen. Für sie gehören sie zum Alltag wie die Butter auf’s Brot. Doch kann viel passieren, wenn Mama sich das Smartphone ihres Kindes schnappt, um kurz eine Runde Handyquiz zu spielen

Erst wird recht unbeholfen auf dem Display rumgedrückt – nein, ein Smartphone hat keine Tasten. Ist die App gestartet und die Mutter außer Sichtweite, passiert es: Plötzlich ein lautes TOCK, ein KLIRR und schließlich die Stimme der eigenen Mutter, die lauthals vor sich hin schimpft. Das Smartphone ist aus dem Stand auf den Boden gekracht, das Display gesprungen und außer einem kaputten Eindruck, macht das Handy leider gar nichts mehr. Doch wer kommt für den Schaden auf, wenn ein direkter Verwandter das persönliche Eigentum beschädigt? Ob der Haftpflichtfall von der Versicherung übernommen wird, hängt dabei von mehreren Faktoren ab:

Das Kind ist minderjährig und wohnt bei seinen Eltern

Je nach Alter, Wohn- und beruflicher Situation des Kindes fällt die Antwort auf diese Frage unterschiedlich aus. Minderjährige Kinder, die noch zu Hause wohnen, können durch sogenannte Familientarife über die Haftpflicht ihrer Eltern mitversichert werden. Das muss natürlich auch bei Abschluss der Versicherung oder nach Geburt des Kindes bei der Versicherung angegeben werden. Doch übernimmt die Haftpflichtversicherung in diesem Fall die Kosten, für das von der Mutter zerstörte Handy des Kindes? Die Antwort lautet schlicht: Nein.

Solange das Kind im gleichen Haushalt wie die Mutter lebt und durch die selbe Haftpflichtpolice abgesichert ist, wird der von der Mutter verursachte Schaden nicht von der Versicherung bezahlt. Es handelt sich um einen sogenannten Eigenschaden. Einen Schaden, der einen der Versicherungsnehmer selbst betrifft. Die Familie müsste die Kosten für die Reparatur bzw. das neue Smartphone also selbst tragen.

Das Kind ist volljährig und wohnt bei seinen Eltern

Ändert sich denn etwas, wenn das Kind bereits volljährig ist? Grundsätzlich bleibt es ein Eigenschaden, solange das Kind noch als Familienangehöriger zu Hause wohnt und über die Familienhaftpflichtversicherung der Eltern geschützt ist. Der Schaden wird also auch bei Volljährigkeit des Kindes nicht übernommen.

Allgemein kann der Nachwuchs nicht nur bis zur Volljährigkeit über die Familienhaftpflichtversicherung der Eltern geschützt werden, sondern auch darüber hinaus. Solange das Kind zur Schule geht, eine Berufsausbildung oder ein Studium absolviert, muss ebenfalls keine zusätzliche Versicherung abgeschlossen werden. Dabei werden kurze Wartezeiten zwischen den Ausbildungsabschnitten sowie Praktika ebenfalls in den meisten Fällen abgedeckt.

Vorab sollte jedoch unbedingt geklärt werden: Ist der Nachwuchs nur für den Zeitraum der Erstausbildung im Familientarif mitversichert? Und ist der Schutz des Kindes auf ein maximales Alter beschränkt? Sollte in diesen Fällen eine zweite Ausbildung, z.B. ein Studium, absolviert oder eine vorgegebene Altersgrenze überschritten werden, muss der Nachwuchs meist eine eigene Haftpflichtversicherung abschließen oder der Vertrag geändert werden. Es empfiehlt sich jedoch immer, solche Sachverhalte rechtzeitig bei der Versicherung zu erfragen. Auf diese Weise können entweder entsprechende Änderungen bzw. Erweiterungen oder ein Wechsel der Haftpflicht vorgenommen werden.

Das Kind ist volljährig, wohnt nicht mehr zu Hause, macht aber eine Ausbildung oder studiert

Muss der Nachwuchs zur Aufnahme einer Berufsausbildung oder eines Studiums aus der elterlichen Wohnung ausziehen, kann er sich unter gewissen Umständen weiterhin über die Familienhaftpflicht der Eltern absichern. Hier sollte man sich vorab genau bei der Versicherung erkundigen. In diesem Fall würde die Haftpflichtversicherung jedoch ebenfalls nicht für den Smartphone-Schaden des Kindes auskommen. Schließlich sind nach wie vor beide Parteien durch denselben Versicherungsvertrag abgesichert.

Anders sieht es aus, wenn das Kind einen separaten Haftpflichtvertrag abgeschlossen hat und bereits ausgezogen ist. Dann kann der Schaden des kaputten Smartphones bei der Versicherung gemeldet und entsprechend abgewickelt werden. Die Kosten werden im Normalfall nach genauer Prüfung übernommen.

Grundsätzlich gilt: Sobald Kinder heiraten oder nach dem Studium bzw. der Ausbildung ein normales Arbeitsverhältnis antreten und ausziehen, muss eine eigene Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Solange Kind und Mutter also im gleichen Haushalt leben und durch die selbe Haftpflichtpolice geschützt sind, werden die Kosten für den von der Mutter verursachten Smartphone-Schaden nicht übernommen. Macht im Umkehrschluss das Kind das Smartphone der Eltern kaputt, gilt die gleiche Regelung. Die private Haftpflichtversicherung reguliert den Schaden nur, wenn beide Familienmitglieder in unterschiedlichen Haushalten leben (getrennte Besitzverhältnisse) und zwei getrennte Versicherungsverträge existieren. Allerdings ist damit zu rechnen, dass sich Versicherungen bei Schäden durch nahe Verwandte etwas genauer erkundigen. Schließlich darf es sich nicht um Versicherungsbetrug handeln.

Wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, sollte man sich bei bevorstehenden Änderungen, die den Versicherungsschutz eines Familienmitglieds betreffen, direkt mit der Versicherungsgesellschaft in Verbindung setzen. Oft finden sich im Gespräch unkomplizierte Lösungen oder man erfährt schnell von vorhandenen Beschränkungen. Auch sollte man darauf achten, alle Änderungen schriftlich vorzunehmen. Das gilt selbstverständlich auch für die Kündigung der Haftpflichtversicherung. Zudem sollte man sich sowohl Änderungen als auch die Kündigung unbedingt schriftlich bestätigen lassen.

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  1. The prostate related is central to the portion of a male’s the reproductive system. It secretes fluids that assisted in the transportation and activation of sperm. The men’s prostate is located just before the rectum, below the bladder and all around the urethra. When there is prostate problem, it will always be really really irritating and inconvenient for your patient as his urinary product is directly affected.

    The common prostate medical problems are prostate infection, enlarged prostate and cancer of prostate.

    Prostate infection, also referred to as prostatitis, is among the most common prostate-related symptom in men younger than 55 years old. Infections in the prostate are classified into four types – acute bacterial prostatitis, chronic bacterial prostatitis, chronic abacterial prostatitis and prosttodynia.

    Acute bacterial prostatitis may be the least common coming from all varieties of prostate infection. It is due to bacteria found in the large intestines or urinary tract. Patients may feel fever, chills, body aches, back pains and urination problems. This condition is treated by utilizing antibiotics or non-steroid anti-inflammatory drugs (NSAIDs) to relieve the swelling.

    Chronic bacterial prostatitis is often a condition of the particular defect in the gland and also the persistence presence of bacteria in the urinary tract. It can be brought on by trauma to the urinary tract or by infections via other parts of the body. A patient can experience testicular pain, lower back pains and urination problems. Although it is uncommon, it could be treated by removal from the prostate defect accompanied by the use antibiotics and NSAIDs to help remedy the inflammation.

    Non-bacterial prostatitis accounts for approximately 90% of all prostatitis cases; however, researchers have not yet to determine what causes these conditions. Some researchers feel that chronic non-bacterial prostatitis occur as a result of unknown infectious agents while other think that intensive exercise and heavy lifting may cause these infections.

    Maintaining a Healthy Prostate

    To prevent prostate diseases, a suitable weight loss program is important. These are some of the things you can do to keep your prostate healthy.

    1. Drink sufficient water. Proper hydration is critical for overall health and it’ll also keep your urinary track clean.

    2. Some studies declare that several ejaculations each week will prevent prostate type of cancer.

    3. Eat pork in moderation. It has been shown that consuming greater than four meals of beef every week will raise the likelihood of prostate diseases and cancer.

    4. Maintain a proper diet with cereals, vegetable and fruits to be sure sufficient intake of nutrients required for prostate health.

    The most important measure to look at to ensure a healthy prostate would be to opt for regular prostate health screening. If you are forty years old and above, you should opt for prostate examination at least once annually.

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